Anbei ist Dein angepasstes System. Ich will darin im Grunde 2 Dinge zeigen:
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Die Frequenzen der Eigenwerte steigen (das System schwingt schneller), wenn sich die Steifigkeit erhöht.
=> Rechne die dat einmal mit STEU BEWQ 0 in Zeile 15 und dann mit STEU BEWQ 2. Speichere die erzeugten plb-Dateien nach der jeweiligen Berechnung ab, damit Du die Ergebnisse besser vergleichen kannst.
Dann findest Du Bild 1 und 2 bzgl. der Querschnittswerte: Mit STEU BEWQ 0 wird die Bewehrung bei der Ermittlung von Iy/Iz nicht mit angesetzt, mit STEU BEWQ 2 aber schon. Daher sind Iy/Iz in 01b etwas größer.
In Bild 3 und 4 findest du die entsprechenden Eigenfrequenzen. Weil die Steifigkeiten in Bild 3 etwas größer sind, sind die Frequenzen ebenfalls etwas größer als in Bild 4. -
Wenn das Bauteil höhere Druckkräfte erhält, reduziert sich die Steifigkeit. Das ist vergleichbar mit einer Klaviersaite: Ist die Spannung im Querschnitt höher, schwingt sie schneller. Für Bauteile gilt grundsätzlich das Gleiche, wobei auch umgekehrt gilt: Hat das Bauteil Druckspannungen (oder eben kleinere Zugspannungen), schwingt es langsamer.
Weil in Deinem System äußere Lasten in LF 1 definiert werden, ist das vergleichbar mit einer “negativ gespannten” Klaviersaite. Und darum sind die Frequenzen in den Eigenwerten 21xx kleiner als die in den Eigenwerten 20xx, vgl. Bild 5.
Wenn Du in deinem Rechenmodell eine Vorspannung so definieren würdest, wie sie in der Realität wirkt (dass nämlich in jedem Stabschnitt ein Spannglied oder eine Lamelle mit Zugspannungen und drum herum ein Beton mit Druckspannungen vorhanden ist), hat das keinen Einfluss auf die Eigenwerte, da die Summe der Spannungen im Querschnitt 0 sind. Dann ist also die Erklärung aus Punkt 2 nicht zutreffend!
Wenn aber der Querschnittsteil aus dem Spannglied oder der Lamelle das Iy/Iz/A beeinflusst, hat das sehr wohl einen Einfluss auf die Steifigkeit und damit auf die Eigenwerte, vgl. Erklärung unter 1.
Daher sage ich es jetzt noch einmal ganz deutlich: Eine interne Vorspannung (also eine Vorspannung mit Verbund) hat bezüglich Punkt 2 keinen Einfluss auf die Eigenwerte. Lediglich der Zuwachs der Steifigkeiten durch die Spannglieder oder durch die Lamellen haben einen kleinen Einfluss.
Wenn in Eurem Probestab die Frequenzen sinken, sollte das andere Ursachen haben. Diese Tendenz deutet darauf hin, dass die Steifigkeit kleiner wird oder die schwingende Masse größer. Vielleicht stellst Du mal Überlegungen in diese Richtung an.
Mehr fällt mir nicht ein.
test.dat (2.5 KB)




