Bettung von Strukturflächen

Ich möchte ein Auflager aus mehreren Schichten/Materialien modellieren. Insgesamt sind es 3 Strukturflächen (SAR800-802). Die oberste Strukturfläche liegt auf Höhe des Auflagerkontaktes, die mittlere ist eine weiche Schicht, die unterste Fläche soll gebettet werden.

Auszug aus dem Code:

Aus “Grafics”:

Meine Frage wäre nun warum hier dann die Bettung auf die SAR 801 aufgetragen wird und nicht wie eingegeben auf SAR 802.

Die Flächen untereinander habe ich über die Gruppenfunktion in sofimsha mit Federn gekoppelt.

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Schon einmal Danke im Voraus!

Grüße Ferdinand

Hallo,

ich kann hier nicht wirklich viel erkennen, bis auf dass der Wert für die Bettung 6e8, die für SAR 802 definiert worden ist, auch in Wingraf für diese Fläche zu sehen ist. Kannst du den Code mal reinschicken? Dann kann ich mir das genauer anschauen.

Anbei die Teddy (2026) Datei.

Schon einmal vielen Dank.

110626_Verbundträger.dat (44,7 KB)

Also wenn ich das richtig verstehe, soll die Zwischenschicht im Prinzip eine Gummischicht (weich quer zur Dicke) simulieren.
Das geht mit Flächenelementen so nicht: die haben senkrecht zur Elementebene keine Steifigkeiten. Entweder müssen da Volumenelemente (Querdehnzahl kommt ins Spiel) hin oder die Koppelfedersteifigkeiten übernehmen die Gummifunktion oder ..
Vielleicht sollte der Grundansatz verbessert werden.

Das war auch einer der Punkte, der mich verunsichert hat.

Für das “weiche” Material habe ich eine Arbeitslinie definiert.

Verstehe ich es richtig, dass es grundsätzlich zwei Möglichkeiten gibt?

Entweder weist man der Strukturfläche eine Material-Arbeitslinie zu, die das gewünschte Materialverhalten abbildet (Spannungs-Dehnungs-Verhalten), und verbindet die Schichten anschließend über eine starre Kopplung.

Oder man verwendet Strukturflächen ohne zugewiesene Arbeitslinie und koppelt diese über Federn, deren Kennlinie (Last-Verformungs-Verhalten) dann das Materialverhalten abbildet.

Habe ich das so korrekt verstanden?

(Trotzdem muss ich ja die letzte/unterste Schicht, wenn ich sie nicht mit einem starren Auflager lagern will, irgendwie betten. Und ich versteh nicht, warum die Bettung hier nicht unten auf der Strukturfläche liegt.)

Noch einmal: Flächenelemente haben Dehn-, Biege- und Schubsteifigkeiten nur als Membran bzw. Schale. Quer zur Dicke habe sie definitionsgemäß keinerlei Steifigkeitseigenschaften.
Also entweder braucht man Ersatzsteifigkeiten (Federn ..) oder man braucht Volumenelemente.
Flächige Koppelfedern sollten hier eigentlich reichen.

Das System kommt mir insgesamt nicht ganz geheuer vor (komische Kreuz- und Querkopplungen der Gruppe 0, Quads der Gruppe 80 doppeln sich mit UG-Quads der Gruppe 70, im Lagerbereich zu grobe Elementierung?, manchmal haben kreuzende Quads keine gemeinsamen Knoten, ..).
Als mögliches Prinzip habe ich für das Lager nahe x=0 als nachlaufendes MSHA eine Lagerung mit Volumenelementen gebastelt:

Damit kommt zumindest prinzipiell etwas sinnvolles heraus:

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