Vorspannung sofortiger Verbund (Spannbettvorspannung)

Hi, ich arbeite gerade an meiner Bachelorabeit und will mit Sofistik ein Modell von einem realen Brückenbauwerk erstellen. Ziel ist es die Eigenfrequenzen an das tatsächliche Bauwerk anzupassen und später eine Überfahrt zu simulieren.

Hier der Querschnitt:

In jedem Steg sind in 2 Lagen je 4 Spannlitzen eingebracht. Diese wurden im sofortigen Verbund (Spannbettvorspannung) hergestellt und verlaufen horizontal entlang der Achse.

Meine Frage ist es, wie ich dies in Sofistik am besten modellieren. Bei Nutzung des PT-Editors wird immer nach Hüllrohr, Reibung etc. gefragt, die ich ja beim sofortigen Verbund nicht habe. Gibt es noch eine andere Option in Sofiplus oder muss ich dafür den Teddy Editor nutzen? Und wie mache ich es dann am besten mit Teddy? Ich freue mich über jede Antwort :slight_smile:

Zu der Vorspannungsdefinition der Spannbettlitzen mit dem PT-Editor kann ich jetzt nicht soviel sagen. Außer: auch Spannbettlitzen haben eine Hüllrohrdurchmesser (den Litzendurchmesser), dieser Ø wirkt intern (Querschnittssteifigkeiten) erst eimal nur als Betonabzugsfläche. Eine Reibung haben die Litzen auch, nämlich Null (bei geradem Hüllrohr gibt es aber sowieso keine Reibungskräfte).
Bei Spannbettlitzen würde ich jetzt noch die unmittelbare Lasteinleitungs-/ Litzenverankerungslänge berücksichtigen.

Aber eigentlich wollte ich zu Vorspannung und Eigenfrequenzen nur auf einen Beitrag hinweisen:

https://forum.sofistik.de/t/eigenfrequenz-und-vorspannung-ohne-vorspannglieder-frequency-and-prestressing-without-tendons/6088/6
Daher sage ich es jetzt noch einmal ganz deutlich: Eine interne Vorspannung (also eine Vorspannung mit Verbund) hat bezüglich Punkt 2 keinen Einfluss auf die Eigenwerte. Lediglich der Zuwachs der Steifigkeiten durch die Spannglieder oder durch die Lamellen haben einen kleinen Einfluss.

Wenn bei den Spanngliedern die Bauabschnitte für Einbau und Verpressen identisch sind, wird im CSM ein sofortiger Verbund berücksichtigt.