Hallo zusammen,
Ich arbeite zurzeit im Rahmen meiner Bachelorarbeit daran Druckversuche an Mauerwerksprobekörpern zu simulieren. Dabei suche ich nach einer Lösung, den absteigenden Ast der Spannungs-Dehnungskurve nach Erreichen der maximalen Druckbelastung mithilfe von Sofistik darzustellen und das Grenzdehnungsbruchkriterium zu kalibrieren.
Mithilfe dieser ase-Berechnung erhalte ich für meine Modelle bis zur Bruchspannung bereits sehr zufriedenstellende Ergebnisse. Allerdings bleibt die Spannung nach dem Maximalwert nahezu gleich, sodass ich den zu erwartenden abfallenden Ast nicht durch die Sofistik-Berechnung darstellen kann.
Kennt jemand eine Lösung, mit der ich an diese Werte komme?
Ich bedanke mich für Rückmeldungen.
Liebe Grüße
Michael
Deine Frage kann ohne die Kenntnis des verwendeten Materials und der verwendeten Arbeitslinie nicht beantwortet werden. Vielleicht helfen folgende Hinweise:
- Ein Material MAUErwerk hat keine nichtlinearen Eigenschaften. Wenn man nichtlinear rechnen will, sollte man daher ein BETO mit den Eigenschaften eines Mauerwerkes verwenden.
- Wenn die Arbeitslinie mit einem horizontalen oder nahezu horizontalen (nur noch leicht ansteigenden) AST endet, würde das zu Deiner Beschreibung passen (…Allerdings bleibt die Spannung nach dem Maximalwert nahezu gleich…). Ohne die Arbeitslinie zu kennen, kann ich nicht beurteilen, ob Deine Erwartungshaltung hier überhaupt richtig ist.
- Wenn sich im System keine Lasten umlagern können, wird man niemals auf dem abfallenden Ast einer Arbeitslinie landen können, weil dann das System nach Erreichen des Maximalwertes versagt.