Probleme bei der Bemessung – Bewährungsgrad > 8 % und Überschreitung der Schubspannung (Teddy)

Hallo zusammen,

ich arbeite derzeit mit Teddy und stoße beim Modul „Bemessung“ auf einige Schwierigkeiten, bei denen ich nicht ganz weiterkomme.

Zum einen erscheint bei meiner Berechnung die Meldung, dass der Bewährungsgrad größer als 8 % ist. Das irritiert mich etwas, da ich bereits mit einer 2,5 m dicken Deckenplatte arbeite, für mich ist daher nicht nachvollziehbar, wie ein derart hoher Bewährungsgrad überhaupt entstehen kann. Da auch meine aufgebrachten Belastungen eher gering sind. Die Meldung erscheint für mich an dieser Stelle nicht wirklich plausibel, und ich würde gerne verstehen, woher diese Angabe stammt bzw. wie sie genau zu interpretieren ist.

Das zweite, für mich deutlich wichtigere Problem betrifft die Schubspannungsnachweise. Ich bekomme bei der Bemessung mehrfach die Fehlermeldung, dass die Schubspannung überschritten ist, wodurch einige Elemente gar nicht bemessen werden können.
Ich habe mir bereits die entsprechenden Fehlermeldungen angesehen und im Anhang auch den betreffenden Code der Bemessung beigefügt.

Meine Frage wäre nun:

  • Was kann ich tun, damit die Schubspannungsüberschreitungen behoben werden bzw. die Elemente zumindest so bemessen werden, dass eine Bewährung ausgegeben wird (also dass das Programm trotzdem eine Berechnung durchführt, anstatt mit einer Fehlermeldung abzubrechen)?

  • Alternativ: Wie könnte ich den Code anpassen, damit die Schubspannungsnachweise deaktiviert oder umgangen werden, sofern das in Teddy überhaupt möglich ist?
    Ich würde nämlich gerne zumindest wissen, wie viel Bewehrung rechnerisch erforderlich wäre, selbst wenn die Schubspannungsnachweise formal nicht erfüllt werden.

Falls jemand schon einmal ein ähnliches Problem hatte oder weiß, wie man den Code im Teddy entsprechend anpassen kann, wäre ich sehr dankbar für einen Hinweis oder einen kleinen Beispielausschnitt.

Vielen Dank schon einmal im Voraus für eure Hilfe!

Hier mein Code:

+PROG BEMESS
KOPF Bemessungsparameterliste
SEIT UNIE 0

para $ wie Voreinstellung
geom $ wie Voreinstellung

ECHO PARA
ENDE

+PROG BEMESS
KOPF GZT
LF DESI

STEU WARN 65 $ > 8% Bewehrungsgrad nur als Warnung anzeigen
STEU WARN 66 $ > 8% Bewehrungsgrad nur als Warnung anzeigen

STEU RO_V
STEU DBRU 2 $ Druckbruchverfahren → Umwandung in Druckbewehrung
$STEU RO_V 2 bringt nichts $ Idee die Schubbewehrung zu erhöhen höchst zulässig 2%

DUST NEIN RO_V 1.50

ENDE

Das sind meine Fehlermeldungen:

+++++ Warnung Nr. 63 in Programm BDI2

Druckbewehrung erforderlich in Element 200045 / Lastfall 2101

+++++ Warnung Nr. 69 in Programm BDI2

Eventuell Querzugabminderung STEU QUER 0 prüfen

+++++ Warnung Nr. 63 in Programm BDI2

Druckbewehrung erforderlich in Element 200045 / Lastfall 2104

+++++ Warnung Nr. 63 in Programm BDI2

Druckbewehrung erforderlich in Element 200045 / Lastfall 2105

+++++ Warnung Nr. 63 in Programm BDI2

Druckbewehrung erforderlich in Element 200045 / Lastfall 2108

+++++ Warnung Nr. 139 in Programm BDI2

Weitere Warnungen und Fehlermeldungen vom Typ NR. 63 werden unterdrückt

+++++ Warnung Nr. 291 in Programm BDI2

Element 202149 / LF 2101 - Bewehrungsgrad > 8%

+++++ Warnung Nr. 291 in Programm BDI2

Element 202149 / LF 2103 - Bewehrungsgrad > 8%

+++++ Warnung Nr. 291 in Programm BDI2

Element 202149 / LF 2106 - Bewehrungsgrad > 8%

+++++ Warnung Nr. 291 in Programm BDI2

Element 202149 / LF 2107 - Bewehrungsgrad > 8%

+++++ Warnung Nr. 139 in Programm BDI2

Weitere Warnungen und Fehlermeldungen vom Typ NR. 291 werden unterdrückt

+++++ Fehler Nr. 191 in Programm SCH2

Schubspannung nicht aufnehmbar in Element 300274 / Lastfall 2102

+++++ Fehler Nr. 191 in Programm SCH2

Schubspannung nicht aufnehmbar in Element 300274 / Lastfall 2104

+++++ Fehler Nr. 191 in Programm SCH2

Schubspannung nicht aufnehmbar in Element 300274 / Lastfall 2106

+++++ Fehler Nr. 191 in Programm SCH2

Schubspannung nicht aufnehmbar in Element 300274 / Lastfall 2107

+++++ Warnung Nr. 138 in Programm SCH2

Weitere Fehlermeldungen vom Typ NR. 191 werden unterdrückt

+++++ Warnung Nr. 64 in Programm BDI2

Druckbewehrung erforderlich an Knoten 203 / Lastfall 2106

+++++ Warnung Nr. 64 in Programm BDI2

Druckbewehrung erforderlich an Knoten 2506 / Lastfall 2101

+++++ Warnung Nr. 64 in Programm BDI2

Druckbewehrung erforderlich an Knoten 2506 / Lastfall 2103

+++++ Warnung Nr. 64 in Programm BDI2

Druckbewehrung erforderlich an Knoten 2506 / Lastfall 2106

+++++ Warnung Nr. 139 in Programm BDI2

Weitere Warnungen und Fehlermeldungen vom Typ NR. 64 werden unterdrückt

+++++ Warnung Nr. 292 in Programm BDI2

Knoten 32411 / LF 2101 - Bewehrungsgrad > 8%

+++++ Warnung Nr. 292 in Programm BDI2

Knoten 32411 / LF 2102 - Bewehrungsgrad > 8%

+++++ Warnung Nr. 292 in Programm BDI2

Knoten 32411 / LF 2103 - Bewehrungsgrad > 8%

+++++ Warnung Nr. 292 in Programm BDI2

Knoten 32411 / LF 2104 - Bewehrungsgrad > 8%

+++++ Warnung Nr. 139 in Programm BDI2

Weitere Warnungen und Fehlermeldungen vom Typ NR. 292 werden unterdrückt

+++++ Fehler Nr. 192 in Programm SCH2

Schubspannung nicht aufnehmbar an Knoten 85626 / Lastfall 2102

+++++ Fehler Nr. 192 in Programm SCH2

Schubspannung nicht aufnehmbar an Knoten 85626 / Lastfall 2104

+++++ Fehler Nr. 192 in Programm SCH2

Schubspannung nicht aufnehmbar an Knoten 85626 / Lastfall 2105

+++++ Fehler Nr. 192 in Programm SCH2

Schubspannung nicht aufnehmbar an Knoten 85626 / Lastfall 2107

+++++ Warnung Nr. 138 in Programm SCH2

Weitere Fehlermeldungen vom Typ NR. 192 werden unterdrückt

+++++ Fehler Nr. 123 in Programm BEME

Bemessungslauf enthält nicht bemessbare Elemente. Die Ergebnisse sind

trotzdem zur graphischen Kontrolle in der Datenbasis gespeichert

Ein leeres Gerüst hat Platz für Mörteleimer.
Ein Lehrgerüst Platz für eine Bauteilschalung, diese lehrt dem Beton dann seine Form. Besonders oft ist der Begriff im Brückenbau zu hören.

Der Planer wurde zu 5 Jahren auf Bewährung verurteilt. In seiner Berechnung war deutlich zu wenig Bewehrung ausgewiesen, der Stahlbeton konnte sich somit nicht genug gegen Zugspannungen zur Wehr setzen. Es fehlte auch die Druckbewehrung.

Wobei, eine 2,5 m dicke Platte mit Druckbewehrung erscheint schon ungewöhnlich. Ohne Schnittgrößen nicht nachvollziehbar.