bei meiner Eingabe einer Vorspannung im Spannbett tritt das folgende Problem auf:
Sobald ich bei VDAT eine Einleitungslänge größer 0 (zB.1,0 m) angebe, geht der Verlauf der Vorspannkraft über den gesamten Stab (l=10 m) auf 0.
Bei einseitiger Lasteinleitung wird erst am Ende des Stabes die volle Vorspannkraft erreicht.
Können Sie mir hierzu helfen?
Vielen Dank schon.
+PROG TENDON urs:9
KOPF Spannbettvorspannung
SYSS NRSV 1 MAT 14 ZV 133.9 AZ 93 LITZ 1 BEZ ‘Vorspannung im Spannbett’
AXES NRH 1 TYP AUTO 1 2 BEZ ‘A01’
ZPGV TYP REFX S 0 U 0 V 1 ART FEST
$ Definition Spannstränge
SGEO NRG 201 NRH 1 NRSV 1 ELEM STAB
ZPUV TYP KNOT S 1 U 0 V 0.47 ART SPAN
ZPUV TYP KNOT S 2 U 0 V 0.47 ART SPAN
SGEO NRG 202 NRH 1 NRSV 1 ELEM STAB
ZPUV TYP KNOT S 1 U 0 V 0.51 ART SPAN
ZPUV TYP KNOT S 2 U 0 V 0.51 ART SPAN
CS IBA1 11 IBA2 11 IBA3 0 BEZ ‘Bauabschnitte’
VSIG ART RE K1 1000 K3 0.75 K4 0.85
VDAT EINL 0 ETYP LLIN AR 186 UZ 68.6 DZ 15.4 $Sobald Einl>0 sinkt Vorspannkraft auf 0
Ja gerne.
Ich hab nun herausgefunden, dass das Problem nicht mehr auftritt, wenn ich den Stab in zwei Elemente aufteile.
Bei nur einem Stab sinkt die Vorspannkraft aber nach wie vor auf 0, wenn ich eine Einleitlänge > 0 angebe. test.dat (3.5 KB)
In SOFIMSHA wird mit
– “STAB 1 KA 1 KE 3 QNR 1 NP -1 TEIL 5”
keine Teilung in “echte” FE-STabelemente erzeugt, stattdessen wird nur ein Stab mit der Nr. 1 definiert, der 5 INTERNE Schnitte hat.
Für echte FE-Stäbe muss nur die zu erzeugende Stabnummer weg und dafür die Aufforderung zum Teilen / MESHEN hin:
– “STAB mesh KA 1 KE 3 QNR 1 NP -1 TEIL 5”
Jetzt werden zwischen Knoten 1 und 3 fünf Stäbe erzeugt, die Stabnummern ergeben sich aus Gruppennummer usw.
Die Unterschiede zwischen INTERNEN Stabschnitten und echten Stabelementen (Stäbe haben immer mind. 2 interne Schnitte: einen am Anfang und einen am Ende) sind vielfältig.
Prinzipiell kann man sagen, dass (zusätzliche) INTERNE Stabschnitte nur Zusatzbeschreibungen für die spätere Bemessung sein sollten.
Wenn es um die FE-Numerik der Systemschnittgrößen geht, sind echte Stäbe gefragt (z.B. sind knickgefährdete Stützen mit nur einem Stabelement sinnlos/kann das Stabilitätsproblem in ASE nicht erfassen).
Auch werden Schnittgrößen an internen Schnitten nur mit gewissen Ansätzen rückgerechnet: z.b. für ein 10 m langes Tragwerk mit angenähert sinusförmiger Belastung (o.ä.) lässt sich auch für ein reines 1-Stab-System der Lastverlauf OPTISCH schön aufbringen, intern wird die Last aber entsprechend den Mathematikgrundlagen verschmiert. Auch in einem solchen Fall braucht man viele echte Stabelemente.
Einiges nachlesen kann man z.B. im SOFIMSHA-Handbuch, Kap. Theoret. Grundlagen.
(Es lohnt sich auch, dies ab und zu als Wiederauffrischung zu tun.)