Last auf Federn bei dynamischer Berechnung

Hallo!

Bei einer dynamischen Berechnung (mit ASE) müsste ich eine träge Masse ohne sonstigen Eigenschaften, bestenfalls als freie Last modelliert, auf Feder-/Dämpferelementen, die wiederum auf einer anderen Konstruktion lagert (also keine “Bettung” möglich), lagern.

Dabei habe ich folgende Fragen bzw. Probleme:

  1. Bislang habe ich nur die Möglichkeit einer diskreten Anordnung von Federn gefunden. Können die Feder-/Dämpferelemente auch stetig modelliert werden?

  2. Um eine Dämpfung einzugeben muss ich jedes Mal die Sofiplus datei exportieren darauf vom SSD in eine .dat und dann die Dämpfungseigenschaften über Teddy eingeben. Funktioniert eine Eingabe auch über Sofiplus?

  3. Zur Last: Diese würde ich am liebsten über eine freie Last eingeben, die an den freien Federenden angreift. Jedoch meldet schon Sofiplus beim Exportieren, dass die Lasten “mit weniger als 100% aktiviert werden”. Die nicht wirklich elegante Alternative wäre stattdessen eine dicke Fläche (Masse) auf den Federn zu definieren, womit ich aber nicht ganz zufrieden bin, da sich die Rechenzeit vergrößert und vielleicht noch andere Effekte das Modell beeinflussen. Was kann ich sonst noch versuchen?

  4. Allgemeines: Bei der dynamischen Berechnung werden bei höheren Frequenzen die Kurven von zB Auflagerkräften nicht mehr glatt, obwohl das zu erwarten wäre.

Hier die glatte Kurve bei 3 Hz:

Hier die nicht mehr glatte Kurve bei 8Hz. Dabei sind die Integrationsschritte gleich viele (20) und proportional gleich groß (3/30/#frequenz):


Auch eine Verringerung des Integrationsschritts bringt nichts, im Gegenteil es macht das ganze noch viel schlimmer. Kann das mit dem Programm zusammenhängen?

Ich hoffe man kann mir zumindest bei ein paar Unterpunkten weiterhelfen. Vielen Dank!

Hallo,

  1. Federn können nur auf Knoten aufgebracht werden, das heißt die Position ist zunächst fest. Die Feder kann dabei zwischen zwei Punkten oder gleichmäßig zwischen zwei Linien oder Flächen erzeugt werden. Ebenso kann die Feder entlang eines Stabes “wandern”. Ein Beispiel dafür finden Sie im TEDDY unter:

TEDDY > Datei > Beispiele > ase > deutsch > dynamics > step_intelligent_load.dat

  1. Eine Eingabe direkt in SOFiPLUS(-X) ist mir nicht bekannt. Sie können ihren Workflow jedoch vereinfachen, indem Sie nach dem SOFiPLUS(-X) Task einen neuen TEDDY Task einfügen und dort die Feder erzeugen. In SOFiPLUS(-X) müssen Sie dann nur die Strukturpunkte mit definierten Nummern erzeugen, auf die Sie dann mit einer neuen SOFiMSHA Berechnung im TEDDY Task die Feder-/Dämpferelemente aufbringen.

+PROG SOFiMSHA
KOPF
STEU REST 2
SYST REST

FEDE NR 1 KA 1 KE 2 CP 1000000 DP 10000

ENDE

  1. Ohne die genaue Eingabe zu kennen kann ich leider keine genaue Lösung anbieten.
    Eigentlich sollte ihre Ziel auch umgesetzt werden können, indem eine Punktlast auf den oberen Federknoten aufgebracht wird. Dabei müssen Sie jedoch beachten, dass Sie einen Strukturpunkt am Lastangriffspunkt definiert haben. Eventuell hilft Ihnen obiges TEDDY Beispiel weiter.

  2. Das kann ich mir an dieser Stelle ohne weitere Einarbeitung leider auch nicht erklären.

Mit freundlichen Grüßen
Frederik Höller
Ihr SOFiSTiK Support Team

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Beim Definieren der Federn, wie Sie in Punkt 2 beschrieben haben, kommt es beim erneuten Rechnen des Tasks zu folgendem Fehler

+++++ Fehler Nr. 10924 in Programm CDB_PUT_SORT
FEDE-Element Nummer 990017 ist mehrfach definiert worden

Lösen kann ich dies etwas umständlich, aber doch durch den Befehl

SYST INIT

einer erneuten Exportierung aus SofiCAD und anschließendem

SYST REST

geht es auch einfacher, dass man zwar das alte System beibehält aus SofiCAD, aber die nachfolgenden Tasks überschrieben werden?

MfG

Zunächst vermute ich mal Sie meinen SOFiPLUS(-X) und nicht SOFiCAD.
Und mit meiner obigen Eingabe ist eine nachträgliche Systembearbeitung möglich.
Haben Sie die Feder sowohl in SOFiPLUS(-X) als auch im SSD in SOFiMSHA erzeugt?
Falls ja sollten Sie die doppelte Eingabe nochmal überdenken.