Berechnungszeit-calculation time

Sehr geehrte SOFiSTiK-Community,

ich habe eine Frage zur Berechnung von komplexen Modellen, wie beispielsweise Verbundbrücken. Die CSM-Überlagerung aller Lastfälle benötigt bei mir über 20 Minuten. Ich habe mir den Task-Manager angesehen und festgestellt, dass meine CPU während der Berechnung nur zwei Kerne nutzt, und das ohne Übertaktung. Nun frage ich mich, ob es möglich ist, SOFiSTiK anzuweisen, alle verfügbaren Kerne für die Berechnung zu nutzen. Oder gibt es andere Möglichkeiten, die Berechnungszeit bei komplexen Systemen zu verkürzen?

Ich bin auch offen für Workarounds und Tipps von anderen erfahrenen Ingenieuren.

Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung.

Mit besten Grüßen
SNE


Dear SOFiSTiK Community,

I have a question regarding the calculation of complex models, such as composite bridges. The CSM superposition of all load cases takes over 20 minutes to compute. I checked the Task Manager and noticed that my CPU is only utilizing two cores during the calculation, without overclocking. I’m wondering if there is a way to instruct SOFiSTiK to use all available cores for the calculation, or if there are other ways to reduce the computation time for complex systems?

I am also open to workarounds and tips from other experienced engineers.

Thank you in advance for your support.

Best regards,
SNE

Mich würde die Antwort auch sehr stark interessieren. Wenn ich die Berechnung verfolge, sehe ich dass immer nur ein Lastfall oder Lastfallkombination zu eineme Zeitpunkt berechnet wird.

Oder gibt es die Funktion der parallelen Berechnung von Lastfällen/Lastkombination schlichtweg nicht?
Wird die parallele Berechnung aktuell implentiert oder wurde sie nach Version 2024 bereits implementiert?

Beste Grüße

GV

Hallo,

zuerst MAXIMA berechnet Einwirkungskombinationen, um Lastfallkombinationen bzw. deren Ergebnisse zu ermitteln. Da ist das, was die Normen vorgeben. Dabei werden je nach Einwirkungskombination für jede Überlagerungsgröße an jedem Punkt (Knoten, Element) im System die zu berücksichtigten Ausgangslastfälle und deren resultierende Faktoren ermittelt. Dabei laufen intern schon mehrere Berechnungen: Ermittlung, welche veränderlichen Lastfälle überhaupt eingehen (also ungünstig wirken) und welche veränderlichen Einwirkungen Leit- bzw. Folgeeinwirkung sind. Da ist die Reihenfolge der internen Abarbeitung entscheidend.

Bei CSM kommt noch hinzu, dass eine entsprechende Reihenfolge der Abarbeitung der Einwirkungskombinationen eingehalten werden muss: erst die Vorüberlagerungen und dann die Endüberlagerungen.

Das ist ein anderes Vorgehen, als nur mit ASE Einzellastfälle zu berechnen.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Fahrendholz
Senior Product Manager